| Hochzeitsplaner An dieser Stelle haben wir für Euch einmal zusammengestellt, wie eine Hochzeit/Silberhochzeit ungefähr abläuft. Dies ist kein zwingender Rahmen sondern dass, was meistens inetwa passiert. Ausserdem haben wir im unteren Teil dieser Seite einige andere Punkte aufgeführt, die des Öfteren absolut übersehen und nicht bedacht werden. Dies sind alles nur wohlgemeinte Denkansätze, - am Ende entscheidet Ihr, wie das Fest ablaufen soll und was wo wie und warum passiert. Grober Ablauf grüne Hochzeit:
Grober Ablauf Silberhochzeit:
Achtung: Dies ist nur der regional gültige, (20Km um Bookholzberg herum) nicht verbindendliche, und nur ungefähre Ablauf einer Hochzeit/Silberhochzeit. Das kann von Dorf zu Dorf schon wieder anders sein. Am besten ist es, wenn man im Ort noch mal eben hört, was so traditionell abgeht. Ansonsten kommen wir im Laufe des Abends auch schon dahinter. Was gibt es zu beachten? (Global für fast jede Party) Die Saalgrösse und die der Tanzfläche sollte der Menge der zu erwartenden Gäste angepasst sein. Zu kleiner Saal: ungemütliches Gedrängel an der Theke und auf der Tanzfläche, keine Möglichkeit, kreativ zu tanzen, Löffelheben nur nach Absprache mit den Tischnachbarn Zu grosser Saal: Unpersönliche Bahnhofshallenoptik, Leute fühlen sich beobachtet (man verschwindet nicht mehr in der Menge) Daraus folgt, das Wenigtänzer ganz aufs Tanzen verzichten und etwaige "Supertänzer" auf der grossen, freien Tanzfläche kräftig angeben und zeigen, was sie draufhaben. Das wiederum führt dazu, dass andere Gäste sich dann gar nicht mehr auf den Dancefloor trauen, weil sie sich nicht beobachteter Weise messen wollen. Tanzflächengrösse: Bei einem wohlgefüllten Saal sollte die Grösse der Tanzfläche auf keinen Fall mehr als 30% der Gesamtgrösse betragen. Wenn die Hälfte der Gäste darauf ist, sollte es gerade eben etwas "drängelig" werden. Das gilt natürlich nur für Durchschnittsgesellschaften mit einer erfahrungsgemäss durchschnittlichen Tanzbeteiligung von 30 - 50 %. (Nimmt ja nicht jeder jede Runde mit) Sollten Sie Ihre Gäste als notorische Vieltänzer kennen, - legt die Tanzfläche auf 70% Tanzbeteiligung aus. Die Tanzfläche sollte sich direkt vor der Bühne befinden, - Blumen-/Geschenk-/Brauttische davor haben sich aus der Erfahrung heraus als Wellen/Stimmungsbrecher entpuppt. Tanzpublikum und Band sollten doch so nah wie möglich zusammengelegt werden, auch um gegenseitig besser miteinander warm zu werden. Bezüglich Wellenbrecher: Gerade der Brauttisch nimmt meisst um die 3 Meter vor der Bühne weg, - Platz, den wir unnötigerweise in die Tiefe des Saales mehr beschallen müssen, was zu einer wiederum unnötigen Erhöhung der Gesamtlautstärke führt. Und ab 22.00 sitzt da üblicherweise eh keiner mehr. Ältere und/oder "musikempfindliche" Menschen sollten nicht unbedingt direkt an den Boxen beherbergt werden. Die Saalarchitektur sollte möglicherweise so sein, dass Gäste und Band sich sehen können. So können wir den Stimmungszustand des Publikums einschätzen und die Leudde können gucken, was läuft.
Selten kommt es vor (sei aber trotzdem erwähnt), dass die Saalschmücker die Bühne (vor unserem Aufbau) voll in ihre Dekoration einbeziehen. Das ist sicherlich nett und gut gemeint, zumal die Schmücker ja einen möglichst prunkvollen und optisch schlüssigen Gesamteindruck erzielen wollen. Wenn wir dann unsere Klamotten da drum herum aufbauen, sieht leider meisstens weder die mühevoll gebastelte Deko noch unser optisch abgestimmter Bühnenaufbau wirklich gut und vorteilhaft aus. (Schon nicht übel, wenn quer durch die Gesichter der Frontmänner ein 20cm breiter Buchsbaumkranz verläuft und 2 Zweimeterbirkenbäume quer durch die Instrumente und Stative asten.) Thema Spiele/Einlagen: Ein paar Aufführungen lockern die Veranstaltung i.d.R. auf, - wenn es zuviel wird, kann es einschläfernd und stimmungstötend wirken. Spätestens wenn Onkel Kalle auf die Idee kommt, die Urlaubsdias vom letzten Malle-Urlaub zu zeigen (und er war 3 Wochen da und hat 22 Filme verknipst) oder Tante Rosalinde nach der sowieso schon sechsten Einlage noch eben 28 Strophen "Fahr mich in die Ferne mein blonder Matrose" anstimmt, reden wir davon, dass ein Fest "zerspielt" worden ist. Da kann eigentlich niemand etwas dafür, - die Vorführer haben es einfach zu gut gemeint und am Ende muss es nicht mal schlecht für die Stimmung und die gesamte Veranstaltung gewesen sein. Und wir hatten halt nur Bereitschaftsdienst. Wir haben durch fehlende Zeit trotz alledem kaum mehr die Möglichkeit, dass Publikum richtig einzuschätzen und das Programm genau auf die Leute abzustimmen, wie wir es normalerweise zu tun pflegen. Wir können dann nur noch einen Extrakt der Top-Gassenhauer raushauen und hoffen, das es wirkt. (Was es meisst dann auch irgendwie tut) Denkt daran, - der realistische tanz/aktionsaktive Teil einer Hochzeit liegt zwischen ca. 21.30 - 00.30 und zwischen 01.30 - 3.00. Das sind insgesamt ca. 4,5 - 5,5 Stunden, - mehr geht nur durch Verlängerung. Also, - wenn Ihr die Möglichkeit habt, die Einlagen irgendwie ein wenig zu kontrollieren, - tut es, - sicher ist sicher.
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